Getestet & gelesen

Göhner, Michael: Triathlon für Kids, Bielefeld: Delius Klasing 2018, ISBN: 978-3-667-11267-5, 24,90 Euro

 

Triathlon boomt – nicht erst seit dem Sieg von Jan Frodeno beim Ironman auf Hawaii. Auch der Nachwuchs möchte den eisenharten Dreikämpfern nacheifern. Rund 4.000 Kinder waren in diesem Jahr beispielsweise beim Kids World Triathlon in Hamburg am Start. Triathlon erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebt- und Bekanntheit.

 

Doch wie trainieren Kinder altersgerecht für einen Triathlon? Diesem Thema widmet sich Michael Göhner, selbst ein erfahrener Triathlet, in seinem Buch „Triathlon für Kids“, erschienen 2018 bei Delius Klasing. Der 38-Jährige blickt schon auf eine lange, erfolgreiche Karriere zurück. Unter anderem gewann er 2009 die Challenge Roth in 7:55:53 Stunden, siegte zwei Jahre zuvor beim Ironman 70.3 Austria in St. Pölten und feierte im selben Jahr den Vize-Europameistertitel beim Ironman Germany. Göhner ist also wahrlich ein „alter Hase“ in Sachen Triathlon und weiß, wovon er spricht. Zudem sind seine eigenen Erfahrungen als zweifacher Familienvater in sein Erstlingswerk eingeflossen. Für „Triathlon für Kids“ hat sich der Tübinger außerdem einige Experten, wie beispielsweise Natascha Schmitt und Wenke Kujala mit ins Boot geholt.

 

Göhner betont immer wieder, dass beim Kindertriathlon das Gemeinschaftserlebnis, der Spaß am Sport, ein positives Selbstwertgefühl und das Finishen, das Durchhalten und Ankommen, im Vordergrund stehen. Das Gefühl, anschließend eine Finishermedaille um den Hals gehängt zu bekommen, das genießen die Jüngsten übrigens genauso wie die Ü60er-Fraktion. Ein großer Vorteil des Triathlon-Trainings für Kinder gegenüber den Einzelsportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen liegt zweifelsohne in der Abwechslung. Mit Übungen wie Luftmatratzenrennen, Rad-Slalomkurs und Rückwärtslaufen werden Kinder altersgerecht und spielerisch an die einzelnen Teildisziplinen herangeführt. Göhner macht Lust auf Triathlon – auch beim erwachsenen Leser. Neben zahlreichen Ideen für Eltern, Lehrer und Übungsleiter kommen auch Regelkunde, Basiswissen, Ernährung etc. nicht zu kurz. Die zahlreichen Fotos sind anschaulich und die Übungen damit leicht nachvollziehbar.

 

„Triathlon für Kids“ ist ein gelungenes Werk für Einsteiger. Aber auch erfahrene Übungsleiter finden sicherlich einige Anregungen in dem Buch.

 


13.09.2018

 

Kelbel, Joe: Laufen bis es knallt – Pleiten, Pech und Pannen eines Ultraläufers, Frankfurt: mainbook Verlag 2017, ISBN: 978-3-946-413-899, 16,95 Euro

 

 

Joe Kelbel bezeichnet sich selbst als aktivsten Laufreporter der Welt. „Laufen bis es knallt – Pleiten, Pech und Pannen eines Ultraläufers“, erschienen 2017 im mainbook Verlag, ist das zweite Buch nach „100 km für ein Bier: Meine härtesten Ultra- und Trailrunning-Läufe in aller Welt“.

 

Kelbel ist in der Laufszene bekannt wie ein „bunter Hund“. 419 Mal lief er Marathon und mehr. Vermutlich hat er die 420 während des Schreibens dieser Rezension bereits geknackt. Man kommt Kelbel kaum hinterher – nahezu wöchentlich ist er laufend bei irgendeinem der zahlreichen Läufe per Pedes unterwegs. Es gibt wohl kaum ein Fleckchen auf dieser Erde, welches er nicht laufend erkundet hat. Und glücklicherweise kann Kelbel nicht nur laufen, sondern ist auch ein famoser Journalist und lässt uns teilhaben an seinen wunderbaren Laufreisen. 18 Läufe aus aller Welt – von Kenia über die Philippinen, Portugal bis nach Marokko – beschreibt er in „Laufen bis es knallt“.

 

Kelbel ist einer, der aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt ist, ein total „Verrückter“. Wie anders lässt sich sonst erklären, dass er mit gerissener Achillessehne nicht nur die 100 Meilen von Berlin komplett gelaufen ist, nachdem es nach 124 Kilometern fürchterlich knallte? Und das war ja noch nicht alles: Anschließend folgte noch der eine oder andere Ultralauf. „Die These, man könne mit gerissener Achillessehne nicht laufen, ist hiermit widerlegt“, schreibt er in seinem Buch. Typisch Kelbel eben. Ganz ehrlich, die Fotos von der OP hätte uns der Autor ersparen können – zumindest den Zartbesaiteten unter seinen Lesern. Mein absolutes Lieblingskapitel des Buches folgt direkt nach der Operation: Rund um Seurasaarenselkä Fölisöfjärden. Helsinki war Kelbels erste Laufveranstaltung nachdem er in Frankfurt unterm Messer lag. Wie aus der Pistole geschossen, folgt eine finnische Ortsbezeichnung nach der anderen. Während ich die Passage lese, verknote ich mir schon gedanklich die Zunge. Kelbel versteht es, den Leser mitzureißen und macht Lust, Lust aufs Laufen, Lust auf Reisen zu gehen. Kelbel (be)schreibt detailliert und faszinierend, lässt mich schmunzeln und dennoch vergisst er nicht, den Leser mit zahlreichen Informationen zu Land und Leuten zu versorgen. Kelbel hat glänzend recherchiert. Auch wenn ich vermutlich nie den Ultra Trail Atlas-Toubkal im Hohen Atlas (Marokko) laufen werde, erfahre ich so allerlei Spannendes, weiß jetzt, dass es nur noch 84 Berberlöwen weltweit gibt und die reinrassigsten im Zoo von Hannover leben. Kelbel hat historische Daten parat, die vermutlich selbst mein ehemaliger Geschichtslehrer nicht so einfach aus dem Ärmel geschüttelt hätte. Die 60 farbigen Fotos lassen den Leser auch bildlich teilhaben an Kelbels Laufabenteuern.


12.03.2018

Drechsler, Heike: Mach dich fit mit Heike Drechsler - In wenigen Minuten zu mehr Ausdauer und stärkerer Muskulatur, München: Christian-Verlag 2018, ISBN-13: 978-3-95961-212-8,
€ 19,99


In wenigen Minuten zu mehr Ausdauer und stärkerer Muskulatur – das verspricht Heike Drechsler in ihrem Buch „Mach dich fit – mit Heike Drechsler“. Doch hält die prominente Autorin auch, was sie verspricht?
Heike Drechsler ist so etwas wie eine „lebende Legende“, feierte als Sprinterin und vor allem auch als Weitspringerin zahlreiche internationale Erfolge, wurde u.a. 1992 und 2000 Olympiasiegerin, 1993 Weltmeisterin. Sport spielt bei der heute 53-Jährigen von jeher eine ganz große Rolle in ihrem Leben – als Hochleistungssportlerin in früheren Jahren ebenso wie in ihrem heutigen Beruf. Als Repräsentantin für Sport, Bewegung, Ernährung und betriebliches Gesundheitsmanagement ist sie für eine deutsche Krankenkasse tätig.
Mit „Mach dich fit – mit Heike Drechsler“ hat die ehemalige Spitzensportlerin ein einfaches und leichtes Fitnesskonzept für den Alltag entwickelt, das sich selbst in kleinsten Pausen problemlos einbauen lässt. An sich braucht es nicht viel, um fit zu werden oder zu bleiben. Mit 20 Minuten moderatem oder 10 Minuten intensivem Training pro Tag ist man dabei. Warum also nicht regelmäßig mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zur Arbeit fahren?


Heike Drechsler greift auf Bewährtes zurück. Es handelt sich um viele Übungen, die wir schon aus dem Sportunterricht kennen, aber längst wieder vergessen haben. Die Übungen sind detailliert erklärt, können anhand der Fotos leicht nachvollzogen werden. Apropos Fotos: Die Bilder sind zweifellos eine der großen Stärken des Buches. Heike Drechsler wirkt mit ihrem jugendhaften, frischen Lächeln und Auftreten regelrecht ansteckend und motivierend. Ihre Liebe und Leidenschaft zum Sport, diese merkt man ihr und ihrem 144-seitigen Buch an.

 

„Mach dich fit – mit Heike Drechsler“ beginnt mit einem Theorieteil u.a. mit einer kurzen Autobiographie, Tipps, wie man Sport ganz nebenbei in den Alltag integrieren kann, dem Thema Motivation und einem Fitnesstest. Es folgt der Praxisteil, der durch kleine, sehr informative Exkurse zu den Aspekten „Nacken“, „Rücken“ und „Haltung“ unterbrochen wird. Mit „Übungen jederzeit“, „Übungen für zuhause“ und „Übungen fürs Büro“ sind die einzelnen Kategorien überschrieben. In der Tat war es nie so einfach, ganz nebenbei zu trainieren. Zukünftig baue ich beim ungeliebten Staubsaugen den Ausfallschritt ein und trainiere damit meine Gesäß-, Oberschenkel und Bauchmuskulatur. Sollte ich also demnächst mit einem Knackpo das Haus verlassen, dann liegt es vermutlich daran, dass ich in letzter Zeit fleißig staubgesaugt habe. Somit freut sich nicht nur mein Körper, sondern auch meine Familie über eine blitzeblanke Wohnung. 😉

 

Wer wie ich viele Stunden am Tag vor dem PC verbringt, weiß, wie die Haltung leidet. Man verkrampft, die Schultern sinken nach vorn, Verspannungen im gesamten Rücken sind vorprogrammiert. Hier gibt Heike Drechsler klasse Impulse und Ideen mit auf den Weg, zeigt, wie einfache Übungen direkt Linderung und Lockerung verschaffen. Schön, dass bei Heike Drechsler auch das immer mehr an Bedeutung gewinnende Thema „Achtsamkeit“ einen Platz im Buch der zweifachen Olympiasiegerin gefunden hat.

 


31.01.2017

Safft, Andreas: Häuptling Schlappschritt – Vom Jogger zum Läufer und zurück, Grünwald: Copress Verlag 2016, , ISBN: 978-3-7679-1110-9, € 12,90

Bei „Häuptling Schlappschritt – Vom Jogger zum Läufer und zurück“ von Andreas Safft stimmen die äußeren und inneren Werte. Das Werk ist gebunden, ein Hardcover mit edel gestaltetem Einband und kein schnödes Taschenbuch. Allein das macht das Buch schon sympathisch.
Aber nicht nur äußerlich überzeugt das Buch. 120 Seiten lang fesselt Safft die Leser mit seinen ganz persönlichen Lauferlebnissen. Wer einen Ratgeber sucht, ist hier falsch. „Häuptling Schlappschritt“ verspricht Unterhaltung im besten Sinne.

 

Wer ist Andreas Safft? 1964 wurde er in Seesen geboren. Seesen, war da nicht was? Genau, Kenner der Laufszene wissen, wer dort zuhause ist. Peter Greif, der Trainer-Guru und Schleifer. Besonders laufaffin ist Saffts´ Familie nicht, dennoch schnürte er irgendwann die Laufschuhe und zog sie nicht mehr aus. Sein Geld allerdingt verdient Safft nicht mit der Lauferei. Er arbeitet als Sportredakteur in Lüneburg. Spezialgebiete: Eishockey, Basketball, Fußball und wie soll es auch anders sein? Laufen.

 

In zahlreichen Episoden erzählt Safft mit viel (Selbst)-Ironie seinen Weg vom Jogger zum Läufer. „Als der Läufergott die weißen Fasern verteilt hat, war ich wohl nicht anwesend“. Safft nimmt sich selbst nicht so ernst und dies macht das Buch aus. Über sich selbst schmunzeln, ja lachen, das kann der Autor. Und das macht ihn und sein Werk so sympathisch. Es wirkt nicht aufgesetzt, sondern „echt“, wenn er von seinen Lauferlebnissen berichtet. Ganz nebenbei verrät Safft den einen oder anderen Geheimtipp in Sachen Laufveranstaltung. Wie wäre es beispielsweise mit dem Paasjogging im belgischen Olmen? Dort warten auf jeden Finisher keine Medaillen oder Shirts, sondern dicke Waffelpakete als Präsent. Wenn das mal kein Grund ist, an Ostern nach Belgien zu pilgern.

 

„Häuptling Schlappschritt“ ist für alle die, die vielleicht bisher noch gezögert haben, mit dem Laufen zu beginnen oder für die, die Laufschuhe in die Ecke gelegt haben und Motivation für einen Neustart brauchen oder für die, die tagtäglich ihre Runden drehen und eine unterhaltsame Lektüre für die Regenerationsphase suchen.


7.12.2016
361° Chaser
Wie viele Laufschuhe ich in den letzten 25 Jahre getragen habe – ich weiß es nicht. Jedenfalls stehen in meinem Schuhschrank deutlich mehr Lauf- als Straßenschuhe. Manche haben schon etliche Kilometer auf dem Buckel, andere entpuppten sich als Fehlkäufe. Ich bin immer auf der Suche nach Innovationen – in Sportfachgeschäften oder im Netz. So bin ich vor einigen Monaten auf die Marke 361° gestoßen. Noch nie gehört… Also begann ich, zu recherchieren. Nach Li Ning ist 361° die zweitgrößte Sportartikelmarke in China. Sie wurde 2003 in Jianjing gegründet und eroberte schnell den internationalen Markt. In den USA und in Brasilien sind die Chinesen bereits dick im Geschäft, auch in Europa starteten sie 2015 durch. Warum der Name 361°? Mit „One Degree Beyond“ werden die Produkte beworben. Immer einen Schritt voraus in Sachen Innovation, Leistung, Design und Service, das haben sich die Verantwortlichen von 361° zum Ziel gesetzt. Und gelingt ihnen das?

 

Ich durfte einige Schuhmodelle der Marke 361° testen. Sie wurden mir freundlicherweise von dem Unternehmen zur Verfügung gestellt.

 

Den Anfang meines Testmarathons macht das Modell Chaser. Schon der erste Blick in den Schuhkarton lässt mein Herz in die Höhe hüpfen. Knallrot, so wie ich es liebe. Wie ein rohes Ei hebe ich die Schuhe in die Höhe. Und was spüre ich? Fast nichts. Der Chaser ist federleicht, wiegt bei einer Größe von 10,5 gerade einmal 220 Gramm. Ein echtes Leichtgewicht also. Zielpublikum des Chaser sind Wettkampfläufer auf der Suche nach einem neuen Schuh, der sie zu einer persönlichen Bestzeit begleiten soll. Auch bei schnellen Trainingseinheiten auf Asphalt oder im Stadion ist der Chaser ein treuer Partner.

 

Ich ziehe den Schuh an und habe das Gefühl, ich trage eine Socke oder einen leichten Slipper. Wow! Im Fersenbereich sitzt er 1A, die Zehenbox ist zumindest für meine langen, schmalen Füße etwas zu breit geraten. Das Problem allerdings habe ich häufig und soll den Gesamteindruck nicht schmälern.

 

Auf Asphalt gibt es nichts zu meckern, selbst auf Rasen- bzw. Grasflächen gefällt er mir sehr gut. Auf Schotter- oder Waldwegen hat mir der Chaser zu wenig Profil, aber dafür ist er auch nicht gemacht.

 

Der hochwertig verarbeitete Chaser mit einer Sprengung von knapp 10 mm ist vor allem für die Läufer erste Wahl, die auf der Suche nach einem Laufschuh mit direktem Bodenkontakt sind. Obwohl er sich zunächst recht steif anfühlt, überzeugt er mich beim Laufen durch seine Dynamik und Flexibilität.

 

Die Sohle ist dreilagig aufgebaut, die Deck- und Mittelsohle aus Quickfoam sorgt zwar für eine gewisse Dämpfung, aber nicht so sehr, dass der Läufer auf seiner Bestzeitenjagd ausgebremst wird. Sogar Carbon wurde eingebaut. Das fluffig-leichte Mesh-Gewebe als Obermaterial unterstreicht den Charakter des Schuhs.

 

Für wen ist der Chaser von 361° geeignet?

 

  • für Läufer, die auf Bestzeitenjagd sind, aber auch für das regelmäßige Tempotraining
  • für erfahrene Läufer mit einer gut ausgebildeten Fußmuskulatur
  • für Neutralfußläufer (deshalb trage ich sie auch mit einer individuell angefertigten Sporteinlage)
  • für leichte bis mittelschwere Läufer

Chaser heißt übrigens übersetzt „Verfolger“. Mit dem Chaser von 361° wirst du aber in Zukunft vom Verfolger zum Gejagten.

 

Die harten Fakten zum Chaser unter: http://www.361europe.com

 


05.12.2016

Longrée, Max: Schneller mit Krafttraining, 33 hocheffektive Power-Übungen für Ausdauersportler und Fitness-Freaks, 128 Seiten, ISBN: 978-3-95590-111-0, € 19,95

Wann ist ein Läufer ein kompletter Athlet? Dann, wenn er nicht nur läuft, sondern auch die restlichen vier Puzzleteile Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Beweglichkeit zusammensetzt. Dem Puzzleteil Kraft hat Max Longrée mit „Schneller mit Krafttraining - 33 hocheffektive Power-Übungen für Ausdauersportler“ gleich ein ganzes Buch gewidmet. Wer kennt es nicht, wenn gegen Ende des Rennens die Kraft ausgeht, der Laufstil unsauber wird und die muskuläre Stabilität für einen ökonomischen Laufschritt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleibt? Verletzungen sind die Folge. Diesen entgegenzuwirken und vorzubeugen, hat sich Longrée zum Ziel gesetzt. Weiterlesen


17.11.2016

Lorig, Sven: Lässig laufen. Warum Fitness keine Folter braucht. ISBN: 978-3-404-60871-3. Köln: Bastei Lübbe, 317 Seiten, 9,99 €

 

Wer Frühaufsteher ist und auch am Morgen den Fernseher laufen lässt, dem ist Sven Lorig sicher schon häufig über den Weg gelaufen. Der Moderator gehört quasi zum Inventar im ARD-Morgenmagazin. Doch Lorig flimmert nicht nur über die Mattscheibe, sondern ist auch einer von uns. Der 45-Jährige läuft und das gar nicht mal so langsam. Über seine Leidenschaft hat er in diesem Jahr ein Buch geschrieben. „Lässig laufen. Warum Fitness keine Folter braucht“, lautet der Titel, der seine ganz persönliche Botschaft beinhaltet: Laufen ja, durchaus auch ambitioniert, aber trotz allem soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Weiterlesen